anmelden
Unsere Öffnungszeiten

Montag
13.30 - 18.30

Dienstag - Freitag
09.00 - 12.00 und
13.30 - 18.30

Samstag
09.00 - 16.00 durchgehend


Augenerkrankungen
Häufige Augenerkrankungen:

Glaukom (Grüner Star): Das Auge enthält eine Flüssigkeit, das sogenannte Kammerwasser. Dieses tauscht sich durch stetige Neubildung ca. alle 50 –100 Minuten aus. Beim Glaukom kann dieses Kammerwasser aufgrund eines erhöhten Abflußwiderstands nicht mehr ungehindert abfließen. Damit erhöht sich der Augeninnendruck und kann den Sehnerv schädigen.

Wird ein erhöhter Druck festgestellt, oder ist sogar schon eine Schädigung des Sehnervs eingetreten, wird der Augeninnendruck durch entsprechende Augentropfen auf ein vertretbares Maß gesenkt. Regelmäßige Kontrollen des Sehnervenaustritts durch Augenhindergrundbetrachtung durch den Augenarzt ist absolut notwendig.

Ist schon eine Schädigung eingetreten, können Gesichtsfeldausfälle auftreten.

In sehr schweren Fällen kann ein Glaukom bis zur Erblindung führen.

 Katarakt (Grauer Star): Unter dem Begriff Katarakt oder grauer Star werden Trübungen der Augenlinse zusammengefasst. In 90% der Fälle handelt es sich um einen sogenannten "Alterskatarakt". Selten entsteht eine Katarakt nach Augenverletzung oder Strahleneinwirkung, häufiger als Medikamentennebenwirkung (z.B. bei längerer Cortisontherapie). Es gibt auch angeborene Kataraktformen z.B. nach Rötelninfektion der Mutter in der Schwangerschaft.

Beim erworbenen Katarakt werden meist langsam zunehmende Kontrasteinschränkungen, Blendungserscheinungen und nachlassende Sehschärfe bemerkt.

Im fortgeschrittenen Stadium geben Betroffene oft an "wie durch ein Milchglas zu sehen".

Therapie der Wahl ist die operative Entfernung der trüben Augenlinse und "Ersatz" durch eine implantierte Kunstlinse.

Diabetische Retinopathie: Durch die Grunderkrankung des Diabetes mellitus kann es zu krankhaften Veränderungen der Netzhaut kommen. Gefäßneubildungen mit Einsprossungen in die Netzhaut, Wasseransammlungen an der Stelle des schärfsten Sehens, sowie Durchblutungsstörungen am Augenhintergrund verschlechtern die Sehschärfe und führen zu Gesichtsfeldausfällen.

Personen, die unter Diabetes leiden, sollten in den vom behandelnden Augenarzt empfohlenen Zeitabschnitten, zumindest aber einmal pro Jahr den Augenhintergrund kontrollieren lassen. Nur eine frühzeitige Behandlung verhindert die weitere Reduzierung der Sehschärfe.

Makuladegeneration: Eine der häufigsten Augenerkrankungen in der zweiten Lebenshälfte ist die altersbedingte Makuladegeneration. Bei dieser Erkrankung geht die zentrale Sehschärfe des Auges ganz oder teilweise verloren. Die nur wenige Quadratmillimeter große Stelle des schärften Sehens (vergleiche diabetische Retinopathie) befähigt uns zu den wichtigsten Sehleistungen wie Lesen, Erkennen von Einzelheiten und Farbunterscheidung. Die übrige Netzhaut nimmt nur Umrisse und Hell- Dunkel- Kontraste wahr.

 Erste Anzeichen einer Makuladegeneration sind ein kleiner verschwommener Fleck im Zentrum des Sehens, gerade Linien erscheinen wellig, Farben wirken blasser, Worte auf einer Schriftseite sind verschwommen, später erscheint das Zentrum des Gesichtsfeldes leer oder als grauer Fleck.

Auch hier sind frühzeitige Erkennung der Erkrankung durch den Augenarzt wichtige Voraussetzung für den Behandlungserfolg. So kann die in der Vergangenheit gefürchtete "feuchte Form" der Maculadegeneration inzwischen durch eine sogenannte "Photodynamische Therapie" oft zumindest am weiteren Fortschreiten gehindert werden.

Trotz bestmöglicher medizinischer Behandlung bei obengenannten Augenerkrankungen ist die Sehfähigkeit oftmals nicht mehr voll wiederherstellbar. Glücklicherweise stehen heute für solche Fälle spezielle Sehhilfen zur Verfügung, die häufig die Einschränkung der Sehfähigkeit auf ein für Betroffene erträgliches Maß reduzieren.
Sicht bei Augenerkrankungen
Home  |  Kontaktlinsen  |  Brillen  |  Sport  |  Augenärzte  |  Spezialsehhilfen  |  Varilux Spezialist 2012  |  Kontakt  |  Geschenkidee  |  Aktionen
© 2005 created by 2sic with 2flex