Montag13.30 - 18.30
Dienstag - Freitag09.00 - 12.00 und13.30 - 18.30
Samstag09.00 - 16.00 durchgehend
Für die richtige Auswahl und Anpassung sind umfassende Fachkenntnisse und eine qualifizierte Beratung notwendig.Nicht in jedem Fall kann eine "normale" Brille das Sehen verbessern. Mit zunehmendem Alter, aber auch durch Auftreten einer chronischen Erkrankung wie Diabetes mellitus kann sich eine Augenkrankheit entwickeln, die das gewohnt gute Sehen plötzlich oder schleichend verschlechtert.Folgende Sehveränderungen können Anzeichen einer derartigen Augenerkrankung sein:– Verschwommenes Sehen auch mit "korrekter Brille"– Sehen wie durch einen Grauschleier– Gesichtsfeldeinschränkungen – Gerade Linien werden wellig gesehen– Farbkontraste werden geringer wahrgenommen– Sehen von "Rußflocken"Schon bei den geringsten Anzeichen obengenannter Symptome sollte schnellstmöglich eine augenärztliche Untersuchung durchgeführt werden.Häufige Augenerkrankungen:Trotz bestmöglicher medizinischer Behandlung bei obengenannten Augenerkrankungen ist die Sehfähigkeit oftmals nicht mehr voll wiederherstellbar. Glücklicherweise stehen heute für solche Fälle spezielle Sehhilfen zur Verfügung, die häufig die Einschränkung der Sehfähigkeit auf ein für Betroffene erträgliches Maß reduzieren.Spezielle optische Hilfsmittel können z.B. sein:– Fernrohrbrillen, Lupenbrillen– Lupen in vielen Varianten mit und ohne Beleuchtung je nach Anforderung– Monokulare – Hyperokulare– Speziell verstärkte Lesebrille (Makropsiebrille)– spezielle flimmerfreie Low- Vision Leuchte– Bildschirmlesegeräte bei hohem Vergrößerungsbedarf (10-60- fach)– Elektronische Hilfsmittel, die in Verbindung mit einem PC genutzt werden könnenBei den optischen Hilfsmitteln wird durch Vergrößerung das noch vorhandene intakte Gesichtsfeld ausgenutzt. Derartige optische Hilfen werden meist nach einer gewissen Gewöhnungsphase als sehr hilfreich empfunden.Für fast alle Seheinschränkungen gibt es die richtige Sehhilfe. Voraussetzung ist eine vorher durchgeführte augenärztliche Diagnosestellung.Wenn diese erfolgt ist und von medizinischer Seite alle notwendigen Maßnahmen durchgeführt wurden, beginnt unser Part der darin besteht, zunächst durch ein ausführliches Gespräch, die Sehaufgaben zu ermitteln, die für den jeweilig Betroffenen am dringlichsten sind (z.B. Lesen von Zeitung oder das Erkennen von Hinweisschildern von öffentlichen Verkehrsmitteln).Nun wird durch ausführliche Meßverfahren eine geeignete Sehhilfe angepaßt. Der Umgang mit dem Hilfsmittel wird eingehend erklärt und geprobt. Ziel aller Maßnahmen ist das Sehergebnis so zu verbessern, dass der Alltag und seine Anforderungen für Betroffene leichter zu bewältigen ist. Damit lässt sich ein Stück Selbstständigkeit zurückgewinnen und trägt so zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Kann man überhaupt etwas zur Vorbeugung von Augenerkrankungen tun?Ja! Ein wesentlicher Anteil an lebenslang gesunden Augen, hat die richtige Ernährung. Für den Sehprozess sind viele ganz bestimmte Stoffe und Vitamine in ausreichender Menge und Bioverfügbarkeit (Bez. Für Geschwindigkeit und Ausmaß des "Ankommens" dieser Stoffe am Wirkort, z.B. im Blut) notwendig.Zeaxanthin, Lutein, Vitamin E und C sowie andere unterstützen gutes Sehen bis ins hohe Alter. Da diese Stoffe oft nicht mehr ausreichend in unserer Nahrung vorhanden sind, oder auch nicht mehr aufgenommen werden können, besteht die Möglichkeit, diese durch eine gezielte Form der Nahrungsergänzung zu ersetzen. Für weitergehende Informationen sind einschlägige Infobroschüren bei Ärzten und Apotheken bzw. die Beratung durch diese Berufsgruppen zu empfehlen.
optische Begriffe